Lehren und Lernen
Dghd-Preis für hochschuldidaktische Forschung: Auszeichnung für Alice Watanabe
3. März 2026

Foto: dghd.de
Die Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) hat im Rahmen ihrer Arbeitstagung am 23. Februar 2026 den diesjährigen dghd-Nachwuchspreis für hochschuldidaktische Forschung verliehen. Ausgezeichnet wurde die Dissertation von Alice Watanabe mit dem Titel „Forschen in Fragmenten. Eine bildungsphilosophische Untersuchung des KI-Einsatzes in der Hochschulbildung“.
Der jährlich ausgelobte Preis würdigt herausragende Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten im Bereich Hochschuldidaktik und trägt dazu bei, innovative Forschung sichtbar zu machen.
Alice Watanabe bringt einen interdisziplinären Hintergrund mit: Nach ihrem Philosophiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin absolvierte sie den Masterstudiengang Higher Education am HUL, wo sie anschließend auch promovierte. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Gabi Reinmann und Prof. em. Dr. Markus Stepanians.In ihrer Dissertation beschäftigt sich Alice Watanabe mit einer zentralen Zukunftsfrage der Hochschullehre: Wie lässt sich der Einsatz künstlicher Intelligenz theoretisch verstehen? Methodisch knüpft sie dabei an das fragmentarische Denken nach Hannah Arendt an und zeigt, welchen Beitrag bildungsphilosophische Perspektiven für die hochschuldidaktische Forschung leisten können.
Das HUL gratuliert Alice Watanabe herzlich zu dieser Auszeichnung und freut sich über die Sichtbarkeit hochschuldidaktischer Forschung, die wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von Lehre und Studium im Kontext der digitalen Transformation setzt.

